Wohnmobil Frankreich

Mit dem Wohnmobil durch Frankreich

Camping Frankreich 723

Sicherlich hat jede Ecke von Frankreich für Urlauber etwas zu bieten, die Normandie und die Bretagne sind jedoch besonders für Wohnmobilreisende attraktiv, da sie landschaftlich sehr reizvoll sind und es viele Campingplätze gibt, auf denen Wohnmobile willkommen sind.

Außerdem sind die Regionen sehr ursprünglich und nicht so überlaufen, wie es viele Badeorte an der Atlantikküste weiter südlich sind.

Anreise über Paris, die Normandie oder Chartres
Wer von Deutschland mit dem Wohnmobil an die Atlantikküste reisen möchte, fährt mehr oder weniger zwangsläufig über Paris. Wer Paris mit dem Eiffelturm, Notre-Dame, dem Louvre und der Wallfahrtskirche Sacré-Cur noch nicht gesehen hat, sollte ein bis zwei Tage einplanen, um die Stadt zu besichtigen. Wer gleich weiterreisen möchte, hat zwei Alternativen: Besonders schnell zum Meer führt der Weg nach Norden durch das Seinetal, wo sich in Deauville, Houlgate oder Cabourg ein erster Badestopp in der Normandie einlegen lässt. Von dort geht die Reise weiter nach Westen entlang der Küstenstraße über Mont-Saint-Michel und das malerische Saint-Malo bis Brest. Alternativ, und mit einem höheren kulturellen Wert einzustufen, ist von Paris aus der Weg nach Westen über Chartres mit seiner imposanten gotischen Kathedrale, LeMans und Rennes zu wählen. Gerade bei Reisen mit Kindern ist die erste Variante zu bevorzugen, da sich die Reise bis zum Meer sonst sehr lange zieht. Bei einer Rundtour bietet es sich an, jeweils eine Strecke über die Normandie und eine Strecke über Chartres, LeMans und Rennes zu fahren.

Highlights in der Bretagne
Die Bretagne ist eine sehr wohnmobilfreundliche Region, in der es viele Campingplätze entlang der Küste gibt. Wer von Mont-Saint-Michel kommt, stößt in Trégastel und Ploumanac'h auf ungewöhnlich geformte Granitfelsen, die bis weit ins Meer hinaus reichen. In der Nord-Bretagne, in Morlaix, lohnt sich ein Besuch des historischen Eisenbahnviadukts, das über 150 Jahre alt ist. Auch die beschaulichen Laternenhäuser mit ihrem verglasten Innenhof, die den Reichtum der einst blühenden Handelsstadt widerspiegeln, sind bemerkenswert. Aus landschaftlicher Sicht besonders reizvoll ist die Crozon-Halbinsel, die sich in der Region Camaret-sur-Mer am äußersten Punkt der Bretagne (Pointe des Penhir) befindet. Die Felsen sind schroff und die Küsten steil, die Strände wild und einsam, das Klima rau und der Wind bläst einem kräftig um die Ohren. Das Meer scheint fast endlos zu sein und die Sonnenuntergänge sind wunderschön, wenn das Wetter mitspielt. Hier finden Urlauber alles, was sie sich von einer Reise in die Bretagne versprechen. Etwas im Hinterland gibt es viele aufgestellte Menhire, die an die Geschichten von Asterix und Obelix erinnern. Auch die Besichtigung einiger Hügelgräber lohnt sich. Weiter südlich sollte auf jeden Fall ein Abstecher auf die Halbinsel Quiberon eingeplant werden, wo sich ein mehrtägiger Badeaufenthalt anbietet. In Guérande können Wohnmobilreisende inmitten von Salzfeldern übernachten, auf denen die Salzbauern ihr weißes Gold, das Fleur de Sel, gewinnen.

Für eine Reise mit dem Wohnmobil über die Normandie in die Bretagne sollte mindestens ein Zeitrahmen von drei Wochen eingeplant werden. An- und Abreise nehmen davon schon etwa drei bis fünf Tage ein. Da das Wetter in der Bretagne sehr unbeständig ist, sollten neben Badeaktivitäten auch ausreichend viele Aktivitäten eingeplant werden, die bei schlechtem Wetter durchgeführt werden können.

Wer kein eigenes Wohnmobil besitzt, kann sich ein Wohnmobil leihen, um seine Reiseplanungen in die Tat umzusetzen. Wer gerne auch öfters noch mit einem Wohnmobil flexible Reisen antreten möchte, hat auch die Möglichkeit, sich bei verschiedenen Händlern ein Wohnmobil zu kaufen.